Blauzahn, Harald

Harald Blauzahn (gestorben ungefähr 987) war ein dänischer König und Sohn Gorm des Alten und Thyra Danebod.

Die Herkunft des namens Blauzahn ist unbekannt. Er kann an die Farbe der Zähne referieren oder auch an einen blauen Teint (das heißt er war sonnengebräunt). In seinen Leben eroberte Harald Blauzahn große Landgebiete, ließ vier oder fünf Wikingerburge errichten und erneuerte die Befestigungsanlage Danewerk.

In 965 ließ sich Harald Blauzahn zum Christentum bekehren. Es erzählt sich, dass Harald überzeugt wurde, als er beobachtete wie Poppo einen Handschuh aus glühenden Eisen trug. In 980 errichtete Harald den großen Runenstein von Jelling. Teilweise um zu markieren, dass er sich ganz Dänemark und Norwegen unterworfen hatte und teilweise um den Einzug des Christentums in Dänemark zu markieren. Heute ist Haralds Jellingstein auch als der Taufschein Dänemarks bekannt.

Harald Blauzahn ist für die diplomatischen Verhandlungen bekannt, die dazu führten, dass verschiedene Parteien mit einander kommunizieren und handeln konnten. Die Bluetooth Technologie für z.B. Handys ist darum auch nach Harald Blauzahn benannt.

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