Kalmarer Union, die
Die Kalmarer Union war eine politische Union zwischen den drei skandinavischen Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden. Sie wurde 1397 in der schwedischen Stadt Kalmar geschaffen.
Die Drahtzieherin der politischen Union war die dänische Königin Margrethe die Erste. Sie schätzte ein, daβ die Union den Widerstand gegen die norddeutsche Expansion, besonders von den einflussreichen Hansestädten angeführt, stützen würde. Zugleich waren die drei nordischen Königshäuser dynastisch miteinander verwandt.
Die Kalmarunion hörte 1523 auf zu existieren, als eine Folge des Stockholmer Blutbads 1520.