Kartoffeldeutsche
Kartoffeldeutsche ist die Bezeichnung für die rund 300 Familien, die in der zweiten Hälfte der 1700er Jahre vom südlichen Deutschland nach Dänemark geholt wurden, um die jütische Heide anzubauen.
Nur Kartoffel konnte man auf der Heide anbauen, deshalb bekamen die deutschen Siedler den sonderbaren Namen Kartoffeldeutsche.
Viele zogen enttäusch zurück nach Deutschland, die Aufgabe war viel zu schwierig. Aber es blieben auch einige.
In Grønhøj bei Viborg gibt es ein kleines Museum, wo ihre Geschichte erzählt wird - auch auf deutsch.